Mein persönliches Interview

Was soll man in einer Homepage noch über sich kundtun? Was wollen Sie über mich sonst noch wissen?
Um Ihnen einen langen Lebenslauf oder gar eine Aufzählung von Aus- und Weiterbildungen zu ersparen, habe ich mich für Sie einem sehr persönlichen Interview gestellt. Machen Sie sich damit ein erstes Bild von mir. Auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen freue ich mich!
Interview 2021

Ich habe großes Interesse an der Welt des anderen. Ich finde es spannend, von Menschen etwas über sie – über ihr Leben mit all seinen Themen und Herausforderungen und über ihre beruflichen Aufgabenstellungen zu erfahren. Es ist großartig, wie individuell und bunt sich die Welt gestaltet und wie jeder Mensch, ebenso wie jede Gruppe von Menschen etwas ganz Besonderes und einzigartig ist. Mir ist die Individualität jedes/jeder Einzelnen wichtig. – Auch jede Gemeinschaft, Familie, jedes Team, jedes Unternehmen – jedes System ist ganz speziell und so zu behandeln.

Ich bin der Überzeugung, dass wir Menschen gerne glücklich und – wenn möglich – auch erfolgreich sind – wie unterschiedlich Glück und Erfolg jeder und jede für sich auch definiert.
Glück ist steuerbar, sogar erlernbar.

[Ich darf hier in Dankbarkeit für seine Freundschaft Glücksforscher Manfred Rauchensteiner und sein Buch „Glücklich leben“ erwähnen, wo diese Weisheit so klar, einfach und nachvollziehbar zu lesen ist.]

Dieselbe Erfahrung wie mit Glück machte und mache ich immer wieder mit dem Thema Erfolg. Mit der richtigen Motivation dahinter ist Erfolg ebenso ansteuer- und steuerbar. Wir können selbst viel zu alledem beitragen.

Wir alle sind lernfähige Individuen und entwicklungsfähig, solange wir geistig dazu in der Lage und dazu bereit sind. Das Leben steht nicht still. Es ist Bewegung – in der persönlichen sowie in der beruflichen Welt. Es fordert unsere Beweglichkeit und treibt unsere Entwicklung voran.
Ich habe stets Interesse an meinem eigenen, auch persönlichen Wachsen und Weiterkommen und bin sehr gern bereit – sofern gewünscht – Mitmenschen in ihrer persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung zu begleiten.
Ich liebe den Dialog und den Austausch, leite auch gerne dazu an.
Und ich lache sehr, sehr gerne. Humor hält uns frisch. Aber auch die Tränen kommen bei mir nicht zu kurz, meist aus Berührtheit. – „Ein kleines Häferl geht schnell über,“ so heißt es doch.

Ich weiß, dass ich über eine besondere Wahrnehmungsfähigkeit verfüge – auch im Detail. Wenn ich es mir erlaube, geht diese über alles Rationale hinaus bis hin in ‚die feinen Wirklichkeiten‘. Ich könnte dazu einfach ‚Meine Intuition‘ sagen. Diese verbindet mich auch mit der Welt der Tiere, für die ich eine Gabe des Verstehens zu haben scheine und mit unseren lieben Verstorbenen.

Und ich habe mir sagen lassen und darauf bin ich stolz, dass ich Menschen inspirieren, gemeinsam mit ihnen Neues entdecken, die Welt anders sehen lernen und sie so bewegen kann, dass sie neue Wege denken und gehen bzw. etwas umzusetzen, dass sie zu mehr Glückserleben, sogar zu mehr Erfolg kommen können.
Daher kommt es auch zu den mir wichtigen einfachen Worten: Schau hin – geh´s an, damit es schließlich glücken kann. Es scheint, so einfach zu sein. 😉

In Gruppen fällt es mir leicht, zu Ausgleich, Gemeinschaft und zu produktiver Dynamik zu führen.

Der Spruch ist von mir. – Als meine jüngere Tochter Radfahren lernte, und als ich kürzlich im Auto ein Taschentuch aus meiner Handtasche am Beifahrersitz holen wollte – hat er sich wiederum bestätigt. Man fährt auch in die Richtung, in die man schaut.

Also ist ‚der richtige Blick‘ – die Ausrichtung im Leben, im privaten wie im Berufsleben – etwas Entscheidendes. Denn wir steuern genau an, worauf wir unseren Fokus richten. Das gilt es zu beachten! Es macht Sinn, Visionen und Ziele zu haben, die uns motivieren und erfreuen.
Warum dieser Spruch ‚Du gehst, wohin du schaust.‘ sogar auf meiner Visitenkarte steht, hat noch einen Grund. Er sagt auch etwas über meine Arbeitshaltung und Arbeitsweise aus. Ich kann diese als kundenorientiert bzw. – im persönlichen Coaching – klientenzentriert und allgemein als ‚vorwärts‘- bzw. lösungsorientiert beschreiben.

Manches ist, wie es eben ist – Faktum – auch, kann man Vergangenes nicht rückgängig machen. Natürlich hilft der Blick zurück unserem Verständnis. Der Blick nach vorn aber erscheint mir entscheidend: Wie gehe ich damit um? Was machen wir daraus? Wie gehe ich oder wie gehen wir weiter vor? „Lösungsorientierung statt Problemfokussierung – lautet meine Devise.

Mein Selbstvertrauen, meinen Mut – auch den zur Lücke, meine Gelassenheit und meine Entscheidungsfreudigkeit möchte ich mein Leben lang weiterentwickeln.

Meine Schwächen liegen klar auf der Hand. – Ich bin ein Technikmuffel im Allgemeinen und mach mit all der Entwicklung meist dann erst mit, wenn es nicht mehr anders geht oder sich für mich etwas als besondere Annehmlichkeit darstellt. Neuerungen in diesen Bereichen verlangen mir einiges ab. Auch bin ich keine Freundin von Bürokratie und sachlichen Notwendigkeiten im Hintergrund.

Ganz klar! Meine kleine Welt – mit allem, was dazu gehört

Ich liebe es zu lachen, mich zu vertiefen – in Gesprächen, in verschiedene Tätigkeiten, in alles, was mir Spaß macht. Ich liebe meine Arbeit genauso wie meine Familie, mein(e) Freund*innen. Ich liebe es, Zeit in diesen Kreisen zu verbringen. Ich liebe Gesellschaftsspiele, stille Abendstunden, Bewegung – vor allem das Gehen, Mutter Natur zu jeder Jahreszeit, frische Luft, Licht und Sonne. Ich mag Ordnung sehr, und ich genieße leckeres Essen. – Auch Süßes darf zum Kaffee nicht fehlen. 😉

Und ich schätze und tanke bei offenen Gesprächen auf, die über die Oberfläche hinausgehen.

Ich habe kein Verständnis für Brutalität und Gewalt. Ich lehne es ab, wenn Menschen ihre Rollen, Funktionen und Macht missbrauchen. Ich entwickle Widerstand, wenn mir Selbstbestimmtheit genommen wird. Ich schätze Ehrlichkeit und Verantwortungsbewusstsein und mag daher Gegenteiliges nicht. Die Medien, social Media und die sich ständig erneuernde Technik und Technologie – auch im Bereich der Kommunikation – befürworte ich nicht uneingeschränkt. Manches in diesem Zusammenhang gibt mir zu denken.

„Schau, was das Leben dir zu bieten hat und greif zu!“

Manchmal bietet uns das Leben auch ‚Zitronen‘ – weniger süße Seiten. Doch: ‚Blickst du in der Zeit zurück, so war das Unglück oft dein Glück.‘ Diesen Spruch habe ich von meiner Oma übernommen. Er hat viel Wahrheitsgehalt und trug uns schon durch schwierige Phasen. Wir alle kennen Zeiten, wo es nicht leicht ist. Wir haben neben all den schönen Gaben auch unsere Aufgaben und Hürden auf unseren Wegen.

Es gibt eine Affirmation, die ich vor sehr langer Zeit niedergeschrieben habe. Sie begleitet und stärkt mich immer noch und immer wieder:
‚Ich kenne mich, mag mich und spüre meine Kraft. – Ich erfreue mich am Leben.‘

Da ist zum einen meine eigene berufliche Geschichte als langjährige Mitarbeiterin eines Geldinstitutes, meine dort gesammelte Erfahrung in der Kundenbetreuung, im Vertrieb, in der telefonischen Kunden-Akquise, in der Aufgabe als Korrespondenzmanagerin, als Zuständige für Direkt- und Telefonmarketing. Die jahrzehntelange Trainererfahrung im Bereich der Telefonkommunikation und meine Arbeit in dieser Selbständigkeit seit 2005 ließ meine Expertise hierin wachsen und reifen. Das Telefon und war seit meinem 20. Lebensjahr beruflich ein Begleiter und hatte immer einen großen Stellenwert.
Das wichtigste zum Schluss: Ich liebe meine Arbeit mit Menschen, und ich schätze Qualität – besonders auch in der Kommunikation.

Seit 2002 bin ich Diplom-Lebens- und Sozialberaterin. Besonders hat es mich in der Ausbildung und in den Praktika zur Beratungsarbeit am Telefon (zum Beispiel in der Telefonseelsorge) und zur Arbeit mit job- und ratsuchenden Jugendlichen und Eltern gezogen.

In der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen – ebenso mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen und psychischen Belastungen – bringe ich Ausbildungen, Berufs- und persönliche Erfahrung mit.

Meine Spezialgebiete neben der Lebensberatung im klassischen Setting sind die Beratung am Telefon und die Beratung im Gehen. Das coaching-to go lebe ich für mich unbewusst seit ich denken, gehen und mein Leben reflektieren kann. Seit vielen Jahren bin ich gehend auf Pilgerwegen oder Weitwanderwegen unterwegs und fast täglich gehe ich kleinere und größere Runden. Im Gehen bewegen sich nicht nur unsere Körper – auch unsere Gedanken und Gefühle; die Umgebung verändert sich und vieles mehr. Viele Themen können sprichwörtlich angegangen und durchgegangen werden. Die Geh dich frei-Methode ist eine bereichernde Ergänzung dazu – indoor wie outdoor. Denn mit ihr gelangt man ganz einfach über das Rationale hinaus in eine andere Wahrnehmungsebene, wo vieles sich schließlich lösen kann.

[Ich bin Regina Hauser dankbar, diese wunderbare Art des Gehens kennen und anwenden gelernt zu haben. Sie hat diese Methode aus Walking-In-Your-Shoes WIYS weiterentwickelt.]

Last but not least – auch das eigene Leben mit all den Facetten, Herausforderungen, Gaben und Aufgaben hat mich vieles gelehrt und mich vieles an Erfahrung sammeln lassen, was mich Mitmenschen gegenüber demütig, achtsam und einfühlsam sein lässt.
„Meine Leidenschaft ist das Gehen“.

„Schau, was das Leben dir zu bieten hat und greif zu!“